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Neues aus der IFI gGmbH

Ambulante Hilfen der IFI gGmbH werden ausgegründet

IFI go! gGmbH geht als sechste Tochtergesellschaft der IFI Stiftung an den Start

Und plötzlich geht es dann ganz schnell… Die neue Tochtergesellschaft der IFI-Stiftung geht noch dieses Jahr an den Start. Dafür ist der Betriebsübergang eines Teils der IFI gGmbH Voraussetzung - und dieser Teil betrifft die Hilfestationen bzw. die ambulanten Hilfen inklusive (Muki-)MOB. Verbesserungen der Organisationsstruktur und die effektivere Nutzung von Synergieeffekten wurden bereits häufiger diskutiert.


Was immer mal wieder und seit längerer Zeit angedacht war, nimmt in diesem Sommer nun rasant an Fahrt auf: Die Ausgründung der ambulanten Hilfen der IFI gGmbH. Diese Tochtergesellschaft (auch Muttergesellschaft der gesamten IFI-Gruppe) ist in den letzten Jahren trotz Fachkräftemangel und anderweitiger Herausforderungen insgesamt dennoch gewachsen und die bereits bei der letzten Ausgründung der iLP in 2016 definierte „Übersichtlichkeit“ wurde erneut in den Fokus genommen.


Je größer ein Träger wird, umso komplexer wird natürlich die Organisationsstruktur. Die ständig neuen (und alten) Anforderungen (z.B. Datenschutz, Dokumentation, Transparenz, Umgang mit dem Fachkräftemangel, …) erweitern die alltägliche Praxis. Und wenn die Werte des persönlichen Kontaktes, der Überschaubarkeit der Gesamtorganisation, der direkten Kommunikation und Möglichkeiten der Diskussion und Auseinandersetzung erhalten bleiben sollen, sollte eine „bestimmte“ Größe nicht überschritten werden. So ist die Erfahrung des Leitungsteams, das besonderen Wert auf machbare Überschaubarkeit legt.


Da die Zahl der Mitarbeitenden die 160 seit geraumer Zeit wieder überschritten hat, waren demnach wieder folgerichtig Überlegungen notwendig. Dabei spielten die Aspekte der regionalen Anbindung bzw. der überregionalen Bedeutung der einzelnen Bereiche eine gewichtige Rolle. Z.B. werden viele Maßnahmearten der Hilfestationen wie begleiteter Umgang, Sozialpädagogische Familienhilfe oder soziale Gruppenarbeit stärker regional angefragt und haben damit spezielle Anforderungen als vergleichsweise die überregionale Belegungssituation von Intensivgruppen.

Zudem sollten die spezifischen Rahmenbedingungen der unterschiedlichen Bereiche nicht vergessen werden. Schichtdienst, Rufbereitschaften, unterschiedliche Settings für die Bewertung/Verantwortlichkeit von Kindeswohlgefährdung, Finanzierungsgrundlagen und einiges mehr verdeutlichten immer wieder die Unterschiedlichkeit.


Als dann noch neue und aufwändige Prüfungspflichten angekündigt waren, schien der Zeitpunkt reif, die IFI go! gGmbH ins Leben zu rufen (im Bild das neu entwickelte Logo). Ein wichtiger Hinweis vorneweg: Für die Mitarbeitenden ändert sich grundsätzlich wenig, denn sämtliche Ansprüche und Rechte aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis bleiben bestehen. Im ersten Schritt bleibt auch die bisherige Leitungsstruktur bestehen, denn die neuen/alten Geschäftsleitungen Torsten Kleen und Lena Itjes werden in die Geschäftsführung der IFI go! gGmbH berufen. Auch für alle Maßnahmen der Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien ändert sich nichts und die Unterstützungen werden wie vereinbart nach Hilfeplan weiter durchgeführt.


Also dann, wir werden natürlich nun auch weiter über die IFI go! gGmbH berichten. Herzlich willkommen in der IFI-Gruppe als sechste Tochtergesellschaft!

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