Kinderschutzhaus Marienhafe

Projektleiterin Katja Schoon.

Gemalt von Danny, 9 Jahre.

Kinderschutzhaus Marienhafe

Burgstraße 41

26529 Marienhafe

​Projektleitung: Katja Schoon
E-Mail: k.schoon@ifi-ggmbh.de

Tel.: 0 49 34 - 62 11

Fax: 0 49 34 - 64 33

E-Mail:

kinderschutzhaus-marienhafe@ifi-ggmbh.de

Das Kinderschutzhaus in Marienhafe verfügt über neun Plätze für Mädchen und Jungen. Es werden Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 16, in Ausnahmefällen auch bis 17 Jahren, kurzfristig aufgenommen. Die Altersvorgabe wird nicht starr ausgelegt. Maßgebend für die Aufnahme ist der Entwicklungsstand des Kindes/Jugendlichen. Die Kinder und Jugendlichen werden in der Regel aufgrund akuter bzw. aktueller Krisen aus der Herkunftsfamilie (oder bereits erfolgter Fremdplatzierung) im Schutzhaus aufgenommen.  Akut suizidgefährdete Kinder und Jugendliche können nicht aufgenommen werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Im Kinderschutz arbeitet neben der Projektleitung ein Team aus pädagogischen Fachkräften, das rund um die Uhr eine professionelle Begleitung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet. Neben Zeiten für Mitarbeiterbesprechung, Supervision, Teamtagen und Fortbildung sind täglich auch immer wieder Zeitfenster für Doppeldienste vorgesehen, um zum Beispiel besondere Prozesse im Clearingverfahren eins zu eins begleiten zu können. Eine Hauswirtschaftskraft kümmert sich außerdem an Werktagen um das Mittagessen und um viele Aufgaben und Belange im großen Haushalt des Kinderschutzes.

Pädagogische Arbeit / Aufgaben
Das Schutzhaus Marienhafe dient dem Zweck, Kindern und Jugendlichen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen akut in Not befinden und/oder dringend Schutz benötigen, vorübergehend aufzunehmen. Es handelt sich hier um ein Kinder- und Jugendhilfeangebot mit kurzzeitpädagogischem Charakter, wobei die Einleitung der erforderlichen Hilfen fachspezifischer Krisenintervention durch die Jugendämter bedarf, die zum Teil die Kinder und Jugendlichen in ihren Zusammenhängen schon länger betreuen oder in der Situation der Inobhutnahme aufgrund von Gefährdungsmomenten handeln.

 

Methoden
Die konkrete Arbeit im Schutzhaus verknüpft sich daher eng mit dem Begriff Clearing. Es hat sich herauskristallisiert, dass eine sorgfältige Problemanamnese, die über einen angemessenen Beobachtungszeitraum vorgenommen wird, sowie intensive Perspektivplanung über die Krisensituation hinaus letztendlich sinnvoller und erfolgreicher als eine rasche Rückführung / Weitervermittlung ist. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Jugendämter / der sozialen Dienste von zentraler Bedeutung.


Das Haus

Das Haus befindet sich am Ortsrand von Marienhafe und ist insbesondere für die die Städte Aurich, Emden und Norden zentral gelegen und gut erreichbar. Das Haus bietet Einzelzimmer, Gemeinschafts- und Funktionsräume, die entsprechenden Sanitärbereiche und einen großen Garten.

IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH

Schmiedestraße 1

26632 Ihlow-Riepe

Tel:  0 49 28 - 91 47-0
Fax: 0 49 28 - 91 47-140

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