Intensivgruppen

Bei unseren derzeit fünf Intensivgruppen handelt es sich um eine stationäre Unterbringungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche, die hier ihren Lebensmittelpunkt finden. Sie erhalten die notwendige Aufmerksamkeit und enge Begleitung im Alltag. Zurzeit leben in diesen Einrichtungen mit sechs Plätzen Kinder und Jugendliche, die Vorerfahrungen mit diversen Beziehungsabbrüchen haben.

​Familienähnlicher Rahmen

Um einen familienähnlichen Rahmen zu schaffen, werden Jungen und Mädchen jeder Altersgruppe aufgenommen. Die intensive Zuwendung und der Aufbau einer Beziehung stehen im Vordergrund der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, da diese aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeit in anderen, üblichen Gruppenstrukturen häufig nicht die Beachtung erfahren konnten, die angemessen ist.

​Ein geregelter Alltag mit gemeinsamen Mahlzeiten und anderen sich wiederholenden Abläufen bietet ihnen Halt und Orientierung.

​Die emotionale, soziale und intellektuelle Entwicklung wird gefördert und gestärkt, wobei die Abgeschiedenheit der Häuser bzw. ihre Alleinlage und die reizarme Umgebung als pädagogischer Vorteil genutzt werden kann.

Die Verweildauer in den Intensivgruppen ist nicht begrenzt. Falls eine bleibende Stabilisierung gelingt, so dass eine Unterbringung in weiterführende Gruppensysteme möglich ist, kann eine Maßnahme in diesem Rahmen beendet werden.

 

Zum Schulbesuch befähigen

Teilweise sind die Kinder in Schulklassensysteme nicht integrierbar oder verweigern schulische Anforderungen. Daher ist es ein wesentliches Erziehungsziel, sie durch Einzelunterricht oder ähnliche Maßnahmen zum Schulbesuch zu befähigen. Bei den älteren Jugendlichen zielt die Perspektivplanung in Richtung Verselbständigung. Als Möglichkeit bieten sich betreute Ausbildungsformen an, die für den Umgang mit Lern- und Entwicklungsrückständen befähigt sind.

Kooperation mit Jugendamt und anderen Stellen

Die Kinder und Jugendlichen werden von den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes in die Intensivgruppe vermittelt, teilweise auf Empfehlung von anderen Jugendhilfeträgern, einer psychiatrischen Institution o.ä. ​Mit dem Jugendamt besteht generell eine gute Zusammenarbeit. Wichtig sind auch die Kontakte zu Ärzten, Schulen, Vereinen etc. Externe ambulante Therapieangebote werden genutzt.

 

 

Familienkontakte
Familienkontakte finden individuell im Rahmen der Möglichkeiten statt. Auch eine mögliche Rückführung des Kindes in die Herkunftsfamilie kann in Betracht gezogen werden.

Die Teams

In den Intensivwohngruppen arbeitet neben der Projektleitung ein großes Team aus pädagogischen Fachkräften, das rund um die Uhr eine professionelle Begleitung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet. Neben Zeiten für Mitarbeiterbesprechung, Supervision, Teamtagen, Fortbildung sowie einer Ferienfahrt im Jahr sind täglich mindestens halbtags Zeitfenster für Doppeldienste  sowie auch darüber hinaus Kapazitäten für Mehrfachbesetzung vorgesehen, um in erster Linie den durchstrukturierten Gruppenalltag pädagogisch sinnvoll gestalten zu können, aber auch um zum Beispiel Bezugsaktionen durchzuführen, Arzttermine zu begleiten oder auch Eskalationen vorzubeugen.  

Eine Hauswirtschaftskraft kümmert sich außerdem an Werktagen um das Mittagessen und viele Aufgaben und Belange im großen Haushalt der Wohngruppe.

Finanzierung und rechtlicher Rahmen

Die Finanzierung der Einrichtung erfolgt über eine Monatspauschale, die mit dem zuständigen Träger der öffentlichen Jugendhilfe verhandelt und festgelegt wird. Die Unterbringungen erfolgen auf der Grundlage der §§ 27 - 35 KJHG und der §§ 39 und 72 des BSHG.

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Haus Püntje -

Intensivgruppe Schirum

Intensivgruppe
Upgant-Schott

Intensivgruppe Mühlenhof Dornum/Roggenstede

Mädchenintensiv-

wohngruppe Varel-Altjührden

IG Klein Scharrel

Wohngruppe mit

traumaspezifischer Ausrichtung

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