Qualitätssicherung

AnAnsichtssachen

Die Hilfen zur Erziehung sind interessant – nicht nur für die Mitwirkenden, sondern auch für die (Fach-) Öffentlichkeit, finden Rolf Kötterheinrich und Stefanie Albers (geb. Voss). Um Jugendhilfe einmal einer Leserschaft nahe zu bringen, haben sie Erlebnisse und Fachliches in einem Jugendhilfelesebuch zusammengetragen und veröffentlicht.

 

​Das Thema Jugendhilfe - genauer: Hilfen zur Erziehung - polarisiert. Zumeist dann, wenn Fälle von Kindswohlgefährdung oder exotische Auslandsmaßnahmen von Jugendlichen in den Medien Schlagzeilen produzieren. Dabei ist kaum

bekannt, dass Jugendhilfe komplette und komplexe Lebenswelten darstellt und sich nicht auf isolierte Fachbereiche und spezielle professionelle Fragestellungen reduzieren lässt.

Mit diesem Buch möchten wir einer breiten Leserschaft Hintergründe der Hilfen zur Erziehung verdeutlichen und Zusammenhänge offenlegen. Denn die vielbeschworene Zukunftsfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen wird dort zum Prüfstein, wo krisenhaftes Geschehen in den Familien eine gesunde Entwicklung gefährdet.

Die Hilfen zur Erziehung sind umfassend. Die vorliegenden „Ansichtssachen“ erheben deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind der Versuch, in Form eines bunten Reigens von Fachlichem und Alltäglichem, von Geschichten

und Anekdoten, von Berichten über Rahmenbedingungen und von Erklärungsmodellen

zu aktuellen Erscheinungsformen einen Querschnitt des Erlebens und Erscheinens der Jugendhilfe und ihrer Beteiligten abzubilden.

Was zunächst als Darstellung der biographisch-beruflichen Muster eines langjährigen Mitarbeiters in der Heimerziehung geplant war, hat sich breit aufgefächert und kann somit auch als Anschauungsmaterial dienen für:

  • Auszubildende und Studenten des psychosozialen Bereiches als potentielle professionelle

       Helfer;

  • Mitarbeiter in den Hilfen zur Erziehung, die sich in ihren Bemühungen wahrgenommen

       und ernstgenommen fühlen, und

  • Angehörige von Mitarbeitern, Lehrende in den pädagogischen Disziplinen sowie Beteiligte, denen der Bereich Heimerziehung bislang nur am Rande oder über Schlagzeilen bekannt ist.

 

Das im Alltag Erlebte und die theoretischen Ausführungen beziehen sich in den vorliegenden Texten maßgeblich auf unsere Erfahrungen in einem freien Träger, der diese Hilfen anbietet. Es handelt sich dabei um die „IFI Initiative für Intensivpädagogik

gGmbH“, die im Jahre 1983 gegründet wurde und inzwischen, unter dem Dach der IFI Stiftung, bundesweit zu den „großen“ Jugendhilfeträgem zählt.

Bei einer Platz-/Fallzahl von etwa 270 kümmern sich rund 160 Erzieher, Pädagogen, Therapeuten und Psychologen um Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien.

In die Darstellungen flossen jedoch auch externe Erfahrungen ein, denn im Rahmen von Netzwerkarbeit und professionellem Austausch wird immer wieder deutlich, dass viele Beteiligte in verschiedenen Regionen und Organisationen

der Jugendhilfe zu ähnlichen oder gar gleichen Erkenntnissen gelangen. Dabei spielt durchaus auch Vergnügliches eine Rolle, und es kommt berufliche Erfüllung zum Ausdruck. Auch das macht die Auseinandersetzung mit Jugendhilfe, wie wir

finden, lohnenswert.

 

Wer nun dazu mehr lesen möchte, kann das Buch „Ansichtssachen“ – Alltag in den Hilfen zur Erziehung: Erfahrungen - Fakten - Positionen, erschienen im profero verlag, ISBN 978-3-9812330-0-1, über die IFI gGmbH beziehen.

Wer nun dazu mehr lesen möchte, kann das Buch „Ansichtssachen“ – Alltag in den Hilfen zur Erziehung: Erfahrungen - Fakten - Positionen, erschienen im profero verlag, ISBN 978-3-9812330-0-1, über die IFI gGmbH beziehen.

IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH

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26632 Ihlow-Riepe

Tel:  0 49 28 - 91 47-0
Fax: 0 49 28 - 91 47-140

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