Produktionsschule “Handwark”

In der Produktionsschule “Handwark” bieten wir Jugendlichen, die nicht mehr zur Schule gehen können, einen Raum, in dem Lernen über die handwerkliche Arbeit ermöglicht wird. Gemeinsam mit den Anleitern arbeiten die Jugendlichen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen an Produkten für den Verkauf, die vorwiegend im eigenen Laden angeboten werden. Hierbei wird besonderer Wert auf eine möglichst betriebsähnliche Atmosphäre und auf einen ganzheitlichen und ressourcenorientierten Ansatz Wert gelegt.  Ziel ist die Vorbereitung auf und Vermittlung in weiterführende schulische/berufliche Angebote.

Holzwerkstatt und Näherei
Derzeit verfügt die Produktionsschule über zwei Arbeitsbereiche. In der Holzwerkstatt werden von Dekor-Artikeln bis hin zu Gartenmöbeln Dinge aus Massivholz hergestellt, während in der Näherei diverse Arten von Taschen aus Recyclingmaterialien gefertigt werden.

Gute Erreichbarkeit
Die Produktionsschule „Handwark“ befindet sich in der Innenstadt von Aurich, ca. 300 Meter vom Busbahnhof (ZOB) entfernt. Sie ist für die Jugendlichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad gut zu erreichen.

Professionelle Ausrüstung
Das Gebäude verfügt über zwei Werkstattbereiche, die mit den erforderlichen professionellen Werkzeugen und Maschinen ausgestattet sind. Direkt angrenzend finden sich der Umkleideraum, Toiletten und Waschräume, der Sozialraum und das Büro. Auf dem Gelände stehen neben Lagerflächen ausreichend Abstellplätze für Fahrzeuge der Kunden und Mitarbeiter zur Verfügung

Die Schüler
In die Produktionsschule „Handwark“ werden Jugendliche ab 14 Jahren aufgenommen,

Unsere Hauptziele in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen sind,

Individuelle Förderung
Die Produktionsschule ist ein Lernort, an dem Arbeiten und Lernen sich gegenseitig bedingen. Das heißt: Lernprozesse finden über Produktionsprozesse statt. Somit ist die Produktion sowohl Ziel als auch pädagogisches Mittel. Die Arbeit an Projekten wird gemeinsam mit den Anleitern durchgeführt. Durch die Projektarbeit können die Jugendlichen individuell gefördert werden, da die Lernschritte, die Arbeitsaufgaben und das Lerntempo dem jeweiligen Entwicklungsstand angepasst werden. Hierbei geht es um die Verbindung von kognitiven, emotionalen, sozialen und praktischen Lernprozessen.

Das pädagogische Handeln des Anleiters wird vom Selbstverständnis geprägt, nicht nur handwerkliche Anleitung zu geben, sondern vor allem Beziehungs- und Erziehungsarbeit zu leisten.

 

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IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH