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Intensive Einzelbetreuung Gulfhof

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Die  Intensive Einzelbetreuung bietet 1 Platz für Kinder und Jugendliche, die einen sehr engen und einen sehr individuellen Betreuungsrahmen benötigen. Entsprechend individuell stellen sich auch die Hintergründe dar, die zu einer Aufnahme führen können: Krisenintervention und/oder „Auszeit“ von der Unterbringung in einer stationären Gruppe, zahlreiche Erfahrungen mit Betreuungsabbrüchen in stationären Gruppen, Vorbereitung zur Integration in eine Gruppe, Stabilisierung und Ermöglichung des Zur-Ruhe-Kommens, Aufnahmeübergänge mit diagnostischem Anteil, Überbrückung der Wartezeit zur Aufnahme in die Kinder- und Jugendpsychiatrie usw.

In der Regel verfügen alle in dieser Form betreuten Kinder und Jugendlichen über Erfahrung mit Psychiatrien, daher wird eine enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Klinik in Aschendorf gewährleistet.

Ziele der Betreuung werden flexibel und je nach spezifischer Ausgangslage im Rahmen von Hilfeplanung beschlossen. Hier wird auch die zeitliche Betreuungsdauer vereinbart, die meist kurz- bis mittelfristig angelegt ist. Mögliche Zielsetzungen: Befähigung zum Schulbesuch, sukzessive Vermeidung von Trebegang oder anderen selbstzerstörenden Verhaltensweisen, psychische/emotionale Stabilisierung, Abstand zur „Szene“ herstellen, Erarbeitung neuer Perspektiven.

Die Intensive Einzelbetreuung arbeitet nach dem System des Einzelbezuges, den die professionelle Mitarbeiterin anbietet. Diese verfügt durch ihre langjährige Mitarbeit in den stationären Gruppen der Initiative für Intensivpädagogik über ein breites Erfahrungsspektrum im Umgang mit der Klientel.

Die Mitarbeiterin bewohnt mit ihrer Familie (Ehemann und drei Kinder im Alter von zwölf bis 17 Jahren) in ländlicher Lage ein altes und schön renoviertes Bauernhaus (ostfriesisch: Gulfhof) mit weitläufigem Außengelände. Zum erweiterten Familienverband gehören Hunde, Katzen, Ziegen, mehrere Pferde und weitere Tiere. Daher besteht die Möglichkeit, die Betreuung der Kinder und Jugendlichen in das normale Familienleben zu integrieren sowie zusätzlich sehr erlebnisorientiert zu gestalten und damit alle pädagogischen Vorteile zu nutzen, die dieser Ansatz erlaubt.

Daneben können Anteile aus systemischen, ressourcenorientierten und psychotraumatologischen Ansätzen eingebracht werden. Ergänzend wird eine enge Kooperation mit dem engen und weiteren Umfeld der Kinder und Jugendlichen gesucht. Hier ist in erster Linie das jeweilige Herkunftssystem zu nennen, aber selbstverständlich wird auch bei kurzfristigen Unterbringungen ein regelmäßiger externer Schulbesuch angestrebt, der meist eine kontinuierliche und sorgfältige Zusammenarbeit mit Lehrkräften voraussetzt.

Für die aufgenommenen Kinder und Jugendlichen steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Der Sanitärbereich wird gemeinschaftlich genutzt - er kann aber bei Bedarf auch getrennt werden.

 

 

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