|
30. Januar 2012
|
|
Veranstaltungen
|
|
|
|
Mit der IFI in den Frühling werkeln
|
|
Cajons bauen und Körbe flechten: Produktionsschule “Handwark” bietet Workshops an
|
|
Aurich. Werkelnd in den Frühling: Für Kreative und solche, die es werden wollen, bietet die IFI-eigene Produktionschule “Handwark” im Februar und März je einen Bastel-Workshop an.
Am 27. und 28. Februar (jeweils von 15 bis 18 Uhr) können unter der Anleitung von Ralf Cramer “Cajons” gebaut werden (Bild rechts). Dabei handelt es sich um kastenförmige Holztrommeln, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen (Näheres unter www.schlagwerk.de). Die Teilnehmergebühr beträgt 50 Euro (inkl. Material). Verbindliche Anmeldungen nimmt Ralf Cramer bis zum 12. Februar telefonisch unter 04941-6046110 oder per E-Mail unter handwark@ifi-ggmbh.de entgegen. Die Bauteile werden von Ralf Cramer vorbereitet, so dass auch “beidseitige Linkshänder” keine Probleme haben werden.
Ein zweiter Workshop findet am 20. März von 14 bis 17 Uhr statt. Hier können unter fachgerechter Anleitung Körbe - zum Beispiel Osterkörbe oder Brotkörbe - geflochten werden. Die Teilnehmergebühr liegt bei 20 Euro inkl. Material. Handwerkliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Man sollte jedoch bis drei zählen können ...
Verbindliche Anmeldungen nimmt Ralf Cramer bis zum 20. Februar telefonisch unter 04941-6046110 oder per E-Mail unter handwark@ifi-ggmbh.de entgegen.
Beide Workshops finden in der Produktionsschule am Krähennestergang 4 in Aurich statt und richten sich in erster Linie an Mitarbeiter der IFI, sie können aber auch von “AußerIFIschen” besucht werden.
|
|
|
|
|
|
13. Dezember 2011
|
|
Weihnachtsempfang
|
|
|
|
Mit den Augen eines Nagers
|
|
Susanne Ketelhut und Lena Itjes erklären in einem “etwas anderen” Film die Welt der IFI
|
|
Riepe. Die Interviewerin zum Buchhalter: “Was tut der Buchhalter?” Antwort des Buchhalters: “Der Buchhalter bucht…”. Pause. Interviewerin: “Mehr Text…?!?!” Buchhalter: “…das kann der Buchhalter nicht.”
Ungeahnt Stilblütiges bringt der „etwas andere“ IFI-Film. Im Stile einer bekannten Kindersendung erklären Susanne Ketelhut und Lena Itjes dem Zuschauer aus Nager-Sicht die Welt der IFI. Ihr Werk stellten die Beiden anlässlich des Weihnachtsempfanges der IFI gGmbH vor, zu dem auch die Mitarbeiter der IFI Stiftung eingeladen waren. Dass während der Vorführung kaum ein Auge trocken blieb, lag wohl daran, dass es den beiden Filmemacherinnen gelungen ist, eine Mischung verschiedener Genres auf die Leinwand zu bringen – mit Laiendarstellern, versteht sich.
Damit setzte sich die Reihe der Weihnachtsempfänge fort (die als Betriebsfest fungieren), in denen Entertainment und Information (und natürlich das Buffet) immer neue, ungeahnte Höhepunkte setzen – so das einhellige Feedback der Gäste. Die diesjährige Veranstaltung zu toppen, dürfte allerdings zukünftig schwer fallen.
Außerdem hat sich die neue Geschäftsführerin, Martina Freericks, vorgestellt. Und als Geschenk für die einzelnen Gruppen/Hilfestationen gibt es im März ein riesiges Film-Event im JZ „Alte Post“ in Emden. Dazu sind auch die Kids und Familien eingeladen.
|
|
|
|
|
|
24. Oktober 2011
|
|
Neue Angebote in der IFI
|
|
|
|
Gewaltberatung neu strukturiert
|
|
„Jungen & Männerberatung Ostfriesland“ hilft gewaltbereiten Jugendlichen und Männern und fördert störungsfreien Schulunterricht
|
|
Ostfriesland. Die Jungen & Männer Beratung Ostfriesland (JuMBO) ist ein neues Angebot im Rahmen der Ifi gGmbH. Wobei der Begriff „neu“ an dieser Stelle nicht ganz passend ist, denn ein Beratungsangebot für Männer gibt es schon seit einiger Zeit im Rahmen der Gewaltberatung.
Neu ist die Struktur und Organisation des Angebots der Jungen und Männerberatung Ostfriesland, die ab 1. November in Kraft tritt. Sie war nötig, weil die Anfragen bezüglich der Gewaltberatung, im Besonderen bezogen auf Jungen und Männer, sich deutlich häuften und sich herauskristallisierte, dass sie kein „Nebenbei- Projekt“ mehr ist.
JuMBO steht auf drei Angebots-Säulen:
- Gewaltberatung in Form von Einzel- und Gruppenberatung und dem Gewalt-Kompakt-Training
- Schulsozialarbeit mit den Konzepten Trainingsraum-Programm und Soziale Gruppenarbeit
- Fortbildungen als pädagogische Trainings und Seminare
Die Bereiche Gewaltberatung und Fortbildungen richten sich ausschließlich an Jungen und Männer. Orientiert am HAMBURGER MODELL des Gewaltberatungsinstituts MÄNNER GEGEN MÄNNERGEWALT® ist das Berater Team ebenfalls männlich. Im Rahmen der Angebote zur Schulsozialarbeit werden auch Mädchen beraten.
Das Team von JuMBO besteht aus Ralph Dreager und Torsten Kleen. Beide bringen neben langjähriger Erfahrung in den Hilfen zur Erziehung auch die Qualifikation als Gewaltberater/Gewaltpädagoge® mit.
Die Kontaktaufnahme ist über die Zentrale der IFI gGmbH, Schmiedestraße 1, Ihlow-Riepe möglich. Tel: 04928/91470; Fax: 04928/ 9147140; Web: www.jumbo-maennerberatung.de.
Das Regionalfernsehen “Friesischer Rundfunk” hat zum Start von JumBO am 1. November einen Beitrag gesendet. > Fernsehbeitrag JumBO
|
|
|
|
|
|
Produktionsschule
|
|
Lernen übers Produzieren
|
|
„Handwark“ ist ein Angebot für Jugendliche ab 14 Jahren, die zeitweise oder langfristig nicht (mehr) zur Schule gehen können
|
|

|
|
In diesem Gebäude im Auricher Stadtzentrum nimmt die IFI im Novembert ihre Produktionsschule “Handwark” in Betrieb.
|
|
|
|
Aurich. Im November nimmt die neue Produktionsschule “Handwark” in Aurich ihre Arbeit auf. Es handelt sich dabei um ein alternatives Beschulungsangebot, in dem Lernprozesse über das Produzieren stattfinden. Die ganzheitliche Förderung tritt in den Vordergrund und ist bedarfsorientiert auf Jugendliche ausgerichtet, die
- von der herkömmlichen Schule suspendiert oder verwiesen wurden.
- aufgrund ihres sonderpädagogischen Förderbedarfs keine adäquate Beschulung finden.
- ihre Schulpflicht in Ersatzmaßnahmen erfüllen sollen.
- noch nicht an berufsvorbereitenden Maßnahmen teilnehmen können.
Handwark ist betriebsähnlich aufgebaut und organisiert, um die Jugendlichen zum einen auf weiterführende Maßnahmen vorzubereiten, zum anderen um die Wertigkeit zu unterstreichen.
„Handwark“ bietet die Arbeitsbereiche „Holzwerkstatt“ und „Näherei“ an. Eine professionelle Ausrüstung ist genauso vorhanden, wie auch ein strukturiertes Auftrags- und Rechnungsstellungswesen, dass innerhalb der Produktionsschule zu den Aufgabenbereichen der Schüler gehört. Produziert wird, was nachgefragt wird. Das heißt, Handwark nimmt Aufträge von Privatpersonen und Institutionen entgegen, orientiert sich aber auch an Nachfragetrends und den Ressourcen der Schüler.
“Handwark” bietet ein hohes Maß an individueller Förderung und Ressourcenorientierung. Neben der Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten steht die pädagogische Begleitung im Vordergrund. Gewährleistet wird das durch die Mitarbeit von Handwerkern und Pädagogischen Fachkräften. Die Möglichkeit der institutionsübergreifende Kooperation ist grundsätzlich erwünscht. “Handwark “kann eine zusätzliche Leistung zur stationären Betreuung sein.
Die Produktionsschule befindet sich im Stadtzentrum von Aurich und gewährleistet somit eine gute Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel. Als Ansprechpartner steht Ralf Cramer zur Verfügung.
KONTAKT: IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH Produktionsschule „Handwark“ Krähennestergang 4 26603 Aurich
Tel: 0 49 28 / 91 47-0 (IFI gGmbH Verwaltung) Fax: 0 49 28 / 91 47-140 E-Mail: handwark@ifi-ggmbh.de
|
|
|
|
|
|
9. August 2011
|
|
Sommer-”Update”
|
|
|
|
Offene Tür, Geburtstag und ein Fußball-Erlebnis
|
|
Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) Krummhörn hat jetzt ihren Betrieb voll aufgenommen. Der Tag der offenen Tür im Mai wurde von der direkten Nachbarschaft und Kollegen, auch aus anderen Fachbereichen, gut besucht. Die SPFH Krummhörn bietet ihre Hilfen sozialraumorientiert im Landkreis Aurich an. Neben der SPFH kann im Bedarfsfall das niedrigschwellige Angebot durch Sozialhelferinnen, Krisenintervention und Clearing, Flexible Einzelbetreuung, soziale Gruppenarbeit und Beratung junger Erwachsener und junger Schwangeren und Müttern in Anspruch genommen werden.
Nach dem Bausteinprinzip und in Anlehnung an die anderen ambulanten Angebote der IFI gGmbH werden die Hilfen individuell an den Bedarf angepasst und per Hilfeplanung mit allen Beteiligten entwickelt. Der Hilfebedarf wird immer über das Amt für Kinder, Jugend und Familien des Landkreises Aurich beantragt. Sie erreichen die SPFH Krummhörn per Telefon unter: 0 49 23 - 8 05 98 86 oder per Mail unter familienhilfe-krummhoern@ifi-ggmbh.de.
Die Kinder- und Jugendwohngruppe Aurich, besser bekannt als KiWo Aurich, ist seit Juli volljährig. Sprich: Die Gruppe gibt es jetzt seit 18 Jahren. Anlass genug, um ein Fest zu feiern, zu dem alle aktuellen und ehemaligen Kids und Familien und alle Kollegen eingeladen wurden. Der Einladung folgten rund 100 Menschen, die diesen Tag miterleben wollten. Darunter viele, die die Kiwo aus der frühen Kindheit, aus der Kindheit oder aus der Jugend und dem jungen Erwachsenenalter kennen. Sei es als Kid, als Betreuer, Praktikant, Mitarbeiter anderer Institutionen oder auch als Nachbar.
Es wurde den ganzen Tag unglaublich viel geredet und gelacht, sich erinnert und gestaunt. Die Freude des Sehens und Hörens war riesengroß und überall spürbar. Wer eine Kommunikationspause brauchte, ließ sich von leckeren Grillwaren, Salaten und Kuchen verführen oder verwandelte die Gedanken und Erinnerungen oder auch einfach die Eindrücke in ein Kunstwerk am Malstand. Und am Ende des Tages blieben die Zufriedenheit und die Zuversicht, dass das nicht der letzte gemeinsame Geburtstag der Kiwo Aurich war, der gefeiert wurde.
Wie im Februar berichtet, haben wir Post vom Deutschen Fußballbund (DFB) erhalten, nachdem wir uns um den Integrationspreis beworben hatten. Im April kam dann noch einmal Post. Diesmal steckten in dem Umschlag vier Eintrittskarten für das Länderspiel im Mai der DFB-Männer gegen Uruguay im Station in Sinsheim.
Unser „Mr. IFI-Cup“, Martin Saathoff, fuhr mit zwei Jugendlichen und einem Betreuer die knapp 600 Kilometer. So eine Gelegenheit bekommt man schließlich nicht oft. Es war ein tolles Erlebnis, und die Stimmung, die im Stadion herrschte, auch wenn es „nur ein Freundschaftsspiel“ war, war beeindruckend und nicht nur für die Jugendlichen ein Abenteuer. Der Aufwand hat sich gelohnt.
|
|
|
|
|
|
6. Juli 2011
|
|
Fotowettbewerb
|
|
|
|

|
|
Ein Lieblingsfoto der Jury war dieser Schnappschuss. Er zeigt, dass Jugendhilfe Spaß machen darf und es dort nicht nur “kriselt”.
|
|
|
|
“X-Factor” brachte das Sieger-Foto
|
|
Die Entscheidung im Fotowettbewerb 2011 der IFI ist gefallen. Im Rahmen eines Grillfestes der IFI Stiftung wurden jetzt die Preise vergeben. Der erste Preis – ein Ausflug in den Tier- und Freizeitpark Thüle - ging an die WG Leer mit einem Foto, das nach der Teilnahme an einem Casting zur TV-Show „X-Factor“ geschossen wurde. Als alles vorbei war, fiel die Anspannung aus allen Gesichtern, und das Foto zeigt die Bindung, die durch die Aktivität entstanden war - auch unterstützt durch einen „unglaublich“ leckeren Besuch in einem recht bekannten Fast Food Restaurant.
Der zweite Preis – ein Spielepaket - ging an die Intensivgruppe Mühlenhof. Hier wurden zwei Bilder auf einen Platz „gerankt“. Die „Erneuerbare Energie“ - erzeugt bei einem gewaltfreien Schwerteraustausch und der unbefangene Umgang mit der „Troubleline“ waren so überzeugend, dass keine weitere Erklärung nötig erscheint.
Der dritte Preis – ein Bücherkoffer - ging an die JWG Aurich, die durch ihre Aufnahme „Gelebte Inklusion“ darstellten. Die Gruppe hatte bei einem Ortsfest in Walle eine Cocktailbar aufgebaut und Alkoholfreies an die Nachbarn und Besucher verkauft und somit Kontakte hergestellt und intensiviert.
Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes können wir die prämierten Bilder an dieser Stelle nicht veröffentlichen. Wer aber will, kann sie und noch viele andere in der Geschäftsstelle in Riepe ansehen. Herzlich willkommen!
Mehrere Projekte der IFI gGmbH hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt, der im Dezember 2010 angekündigt worden war. Alle Gruppen hatten zu diesem Anlass eine Digitalkamera bekommen mit der Aufforderung, bis zum 31. Mai 2011 Fotos einzureichen, die „Buntes aus den Hilfen zur Erziehung“ darstellten. Gesichtet wurden sie von der fünfköpfigen Jury, die sich aus je einem Vertreter der Kinder und Jugendlichen, Mitarbeiter, Projektleiter, Assistenz der Geschäftsführung und Geschäftsführung zusammensetzte.
|
|
|
|
|
|
|
20. Juni 2011
|
|
Öffentlichkeitsarbeit
|
|
|
|
IFI findet viel Interesse bei Messebesuchern
|
|
Aurich/Stuttgart. Mit zwei Messeauftritten hat die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH über ihre Einrichtungen in den Hilfen zur Erziehung informiert. Vom 28. Mai bis 5. Juni präsentierte sich die IFI auf der “Weser-Ems-Ausstellung” in Aurich. Anschließend reiste eine Abordnung der IFI und ihrer Schwestergesellschaften zu den “Kinder- und Jugendhilfetagen” nach Stuttgart.
In Aurich wurde ein überwiegend regionales Publikum angesprochen. Mitarbeiter aus den verschiedenen Gruppen und aus der Verwaltung der IFI gGmbH betreuten im täglichen Wechsel den Stand. Neben den vielen Jugendlichen, die an einem Quiz teilnahmen, um die begehrten Werbeartikel zu gewinnen, gab es auch viele anregende Gespräche mit interessierten Besuchern über unsere pädagogische Arbeit.
Zu einer ganzen Reihe von interessanten Kontakten mit Fachkräften aus dem gesamten Bundesgebiet kam es am Stand der IFI gGmbH und ihrer Schwestergesell- schaften anlässlich der “Kinder- und Jugendhilfetage” vom 7. bis 9. Juni in Stuttgart. Immer wieder konnten dabei auch bekannte Gesichter von den Kollegen aus den hiesigen Jugendämtern begrüßt werden.
Über 45.000 Besucher informierten sich an den drei Tagen über die Vielfalt der Jugendhilfe in Deutschland. Rund 320 Aussteller präsentierten an ihren Ständen die ganze Bandbreite der Jugendhilfe. Von Angeboten der ambulanten und stationären Jugendhilfe über Jugendbildungsträger zu Jugendfreizeiteinrichtungen hin zu Dienstleistern rund um die Jugendhilfe (z.B. EDV-Lösungen) waren Anbieter aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten.
|
|

|
|
Mitarbeiter der IFI - im Bild Christiano Vollbrecht aus der Intensivgruppe Timmel - erläuterten Besuchern der Weser-Ems-Ausstellung die abwechslungsreiche Arbeit in einer Jugendhilfeeinrichtung.
|
|
|
|

|
|
Zahlreiche Gespräche gab es auch am Stand der IFI und ihrer Schwestergesellschaften bei den Kinder- und Jugendhilfetagen in Stuttgart.
|
|
|
|
Weiterhin konnten sich die Besucher der Messe in über 200 Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen informieren und sich in Projektvorstellungen ein Bild verschaffen über beispielhafte Umsetzungen in der Jugendhilfe. Die Veranstaltungen wurden in verschiedener Form durchgeführt, sei es als reine Projektvorstellung, als Vortrag und Präsentation oder als Workshop. Die Themenbandbreite reichte von einer Kinderturn-Show (Motto “Affen stark machen und Löwen schlau“) über „Migrationssensiblen Kinderschutz” bis zu „Jugendfreiwilligendienst und Zivilgesellschaft“.
|
|
|
|
|
|
|
19. April 2011
|
|
IFI erweitert Angebot im Landkreis Aurich
|
|
|
|
Sozialpädagogische Familienhilfe Krummhörn eröffnet im Mai
|
|
Krummhörn. Mit einer neuen ambulanten Einrichtung erweitert die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH ihr Angebot im Landkreis Aurich. Am 6. Mai nimmt die Sozialpädagogische Familienhilfe Krummhörn in Pewsum, Burgstraße 27, ihre Arbeit auf. Die Eröffnung wird von 10 bis 13 Uhr mit einem Tag der offenen Tür begangen. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.
Die „Sozialpädagogische Familienhilfe“ gehört zu den Angeboten der Hilfen zur Erziehung, die sich dadurch auszeichnen, dass sie dort stattfinden, wo sie benötigt werden: in den Familien und somit in ihrem direkten Lebensumfeld.
Die IFI gGmbH bietet diese aufsuchende Hilfe seit Jahren in den Hilfestationen Aurich und Norden, in der Sozialpädagogischen Familienhilfe Emden- Neptunstraße und in der Sozialpädagogischen Familienhilfe Emden-Barenburg an. Aufgrund des wachsenden Bedarfs in der Gemeinde Krummhörn und um eine zentrale Anlaufstelle für die Familien in gut erreichbarer Nähe anzubieten, fiel die Entscheidung zur Einrichtung einer Familienhilfe in Pewsum.
|
|

|
|
|
Auf die Kids wartet in der neuen Sozialpädagogischen Familienhilfe Krummhörn ein großer Playmobil-Bauernhof zum Spielen.
|
|
|
Kontakt:
Sozialpädagogische Familienhilfe Krummhörn Burgstraße 27 26736 Krummhörn Tel.: 0 49 23 / 8 05 98 86
E-Mail: familienhilfe-krummhoern@ifi-ggmbh.de
|
|
|
|
|
|
|
1. Februar 2011
|
|
Integration
|
|
|
|
Post von DFB-Präsident Theo Zwanziger ... und Herr Bierhoff hat auch unterschrieben
|
|
Post von hoher (Fußball-)Stelle hat die IFI gGmbH bekommen. Im Briefkasten lag jetzt eine Urkunde des Deutschen Fußball-Bundes - unterschrieben unter anderem von DFB-Präsident Theo Zwanziger und Ex-Nationalspieler Oliver Bierhoff.
Was es damit auf sich hat? Die IFI hatte sich beim „DFB- Mercedes- Benz- Integrationspreis 2010“ beworben, denn Integration und Gemeinsamkeit sind auch eine Motivation für die Ausrichtung des jährlichen IFI Cups.
Zudem wurde, wie berichtet, der Cup auch noch zehn Jahre alt - und das haben wir zum Anlass genommen, dem DFB einmal unsere Aktivitäten darzustellen.
Zu den Preisträgern gehören wir in diesem Jahr (leider) nicht. Aber dabei sein ist alles, und wir freuen uns sehr über die Urkunde und das Lob für unser Engagement. Da hat sich die Teilnahme schon gelohnt. Glückwunsch an alle Beteiligten!
In der Urkunde heißt es unter anderem: “Der Deutsche Fußball Bund und Mercedes Benz danken der IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH für die Bewerbung um den Integrationspreis 2011 und das darin vorgestellte vorbildliche Engagement für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.”
Urkunde als PDF
|

|
|
|
|
|
|
|
12. Januar 2011
|
|
Partizipation
|
|
|
|
Erstes Gruppensprechertreffen: IFI setzt Signal für Beteiligung der Kinder und Jugendlichen
|
|
Es gehört schon einiges dazu - und anspruchsvoll ist es auch: Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Mit der ersten und konstituierenden Gruppensprechersitzung wurde ein unübersehbares Signal in diese Richtung gesetzt und deutlich, dass Partizipation keine leere Klausel, keine hohles Wort oder schmückendes Beiwerk ist. Im Gegenteil: Partizipation muss gewollt sein und die Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, um hier dynamische Prozesse in Gang zu bringen, die ein echtes Mitreden ermöglichen.
|
|
|
|
Zartes Pflänzchen: Die IFI hat mit ihren Kindern und Jugendlichen einen Beteiligungsprozess gestartet. Foto: fotolia.com
|
|
|
|
Mit der ersten Gruppensprechersitzung, die jetzt Rolf Kötterheinrich und Susanne Ketelhut in der Geschäftsstelle in Riepe einberiefen, kamen dann auch sieben von neun bis dato vorhandenen Gruppensprecher aus den stationären Gruppen. Alle Maßnahmearten waren vertreten: Schutz, Intensivgruppe, Jugendwohngemeinschaft und Wohngruppe.
Natürlich war die erste Begegnung interessant – die Teilnehmer kannten sich nicht und viele kannten auch einzelnen Gruppen der IFI nicht – dafür ist die IFI auch ein mittlerweile komplexes System von Maßnahmearten, regionalen Gruppen und Hilfestationen. So war es denn hilfreich, allen Beteiligten einmal das komplette Bild auf einer Landkarte zu zeigen und dementsprechend alle Gruppensprecher und natürlich Sprecherinnen einzeln vorzustellen. Ebenfalls eingeladen waren die Bezugsbetreuer – für diese dürfte es nicht minder interessant gewesen sein.
Dann erklärten die Veranstalter, was sie eigentlich von den Teilnehmenden für die Zukunft erwarten und wann und wie und wo und wer sich in 2011 treffen wird. Zunächst werden folgende Themen vorgeschlagen:
Information: Gruppensprecher Wie wird man Gruppensprecher und was sind dann die Aufgaben? Ein Austausch aus den verschiedenen Projekten. Jede Gruppe hat ein eigenes Procedere.
Wartebereich des Psychologisch-Therapeutischen- Dienstes (PTD) Wie kann der Wartebereich des PTD noch interessanter gestaltet werden, so dass die manchmal unvermeidbare Wartezeit nicht langweilig wird?
Ifigenie (Stiftungs-Magazin) Was würden die Kids gerne in der Ifigenie lesen? Wie könnten sie sich an der Erstellung beteiligen?
Fotowettbewerb 2011 Die Kids sollen an der Entscheidung des Fotowettbewerbs beteiligt werden. Wie? Wer?
Selbstverständlich können und werden dann auch die Kids eigene Themen zur Diskussion stellen. Die ersten 3 Treffen sind terminiert.
Die Kids und Betreuer waren während der ersten Sitzung interessiert und konzentriert bei der Sache. Einige nutzen es, Fragen zu stellen, von Erfahrungen aus den Wohngruppen oder anderen Gemeinschaften zu berichten und Anregungen für die weiteren Treffen zu geben.
Fazit: Gelungene Auftaktveranstaltung, Premiere geglückt und Lust auf mehr.
|
|
|
|
|
|
20. Dezember 2010
|
|
Fotowettbewerb
|
|
|
|

IFI veranstaltet Fotowettbewerb
Was? Gesucht werden Bilder die „ Buntes im Alltag der Hilfen zur Erziehung“ zeigen.
Wer? Alle Projekte der IFI gGmbH, das heißt Kids und Betreuer, sind aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen und bis zu 10 Digitalfotos einzureichen.
Wie? Die Bilder bitte auf einem Datenträger speichern und in der Geschäftsstelle abgeben (unbedingt die Bilder durch eindeutigen Dateinamen kennzeichnen). Wenn die Bilder per Mail geschickt werden, bitte unbedingt alle Bilder komprimieren (Server-Kapazität!)!
Wozu? Damit tolle Fotos gemacht werden, die die Vielfalt und Buntheit der Hilfen zur Erziehung widerspiegeln und auch die Lust am fotografieren in den Projekten entsteht.
Es wird eine Ausstellung in der Geschäftsstelle erfolgen.
Damit alle teilnehmen können, wurde in diesem Jahr zu Weihnachten jedem Projekt der IFI gGmbH eine Digitalkamera geschenkt.
Einsendeschluss ... ist der 31. Mai 2011.
Jury? Sie wird sich zusammensetzen, um die schönsten und aussagekräftigsten Bilder zu ermitteln. Zur Jury gehören je ein Vertreter der Kids, der Betreuer, der Projektleitung, der Geschäftsführung und der Assistenz.
Preise? Die gibt es natürlich. Welche? Das wird an dieser Stelle nicht verraten.
Die Preisverleihung wird dann am 16. Juni 2011 im Rahmen des „Grillfestes“ stattfinden.
Wir wünschen allen Kindern, Jugendlichen, Familien und Betreuern schöne Weihnachtsfeiertage und ein gutes neues Jahr!
|
|
|
|
|
|
|
8. Dezember 2010
|
|
Gesundheitsmanagement
|
|
|
|
IFI unterstützt gesundheitsfördernde Maßnahmen
|
|
Passend zu den „guten Vorsätzen“, die sich so manch einer für das kommende Jahr formuliert, wurde am 3. Dezember, auf dem Weihnachtsempfang der IFI gGmbH, das Verständnis von Gesundheitsmanagement vorgestellt. Dazu gehört auch ein Rahmen, der hoffentlich viele - aber zumindest den einen oder anderen - dazu bewegen soll, gute „Vorsätze“ auch in die Tat umzusetzen.
Ziel ist es, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und sie für den Alltag zu stärken und die Lebensqualität zu erhöhen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vorbildfunktion für die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien, die die Betreuer und Berater übernehmen. Hierzu gehören die Besuche unter anderen auch von Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungskursen, aber auch Kurse, die der Stressbewältigung dienen oder im Rahmen von Suchtprävention hilfreich sind.
Die IFI gGmbH nimmt ab dem 1.1.2011 Anträge auf finanzielle Förderung entgegen und wird sich nach erstellten Vorgaben an den Kosten beteiligen. Kontakt und Beratung erfolgt über die Geschäftsstelle in Riepe. Zu beachten ist, dass ein Antrag schriftlich an die Geschäftsführung gestellt wird mit folgenden Angaben:
- Darstellung der Inhalte
- Zielgruppe des Angebots
- Dauer und Kosten des Angebots.
Weiterhin ist Voraussetzung, dass die Teilnahme an einem Angebot regelmäßig erfolgt.
In diesem Sinne wünscht die Geschäftsführung allen Mitarbeitern ein gesundes und starkes Miteinander für 2011.
|
|
|
|
|
|
|
27. Oktober 2010
|
|
Arbeitsgruppe nach § 78 a KJHG
|
|
|
|
Neue Struktur der Familienhilfe diskutiert
|
|
Vertreter des Landkreises Aurich sowie der freien Träger im Kreis Aurich trafen sich am 25. Oktober in der Geschäftsstelle der IFI in Riepe. Es war das zweite Treffen aller Beteiligten. Auf der Tagesordnung stand die Kenntnisnahme und Erörterung der Arbeitsgruppen-Berichte.
Seit dem letzten Treffen waren drei Arbeitsgruppen zur Erörterung verschiedener Themen im Bereich der ambulanten Hilfen zusammengekommen:
- Qualitätssicherung und Wirkungsanalyse,
- Soziale Gruppenarbeit, Tagesgruppe, sozialraumbezogene Gruppenangebote,
- Fachleistungsstunde und SPFH.
Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung der IFI wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen nach einer kurzen Einleitung vorgestellt, darunter ein Stufenmodell der Familienhilfe, das auch neue Aspekte in der Organisation und Struktur dieser Maßnahmeart enthält.
Insbesondere die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung führten zu einer lebhaften Diskussion, aber auch für die anderen Arbeitsgruppen wurden Anregungen aufgenommen, so dass die Arbeit sich stetig weiterentwickelt.
Das nächste Treffen wurde für den 7. Februar 2011 in der KVHS Norden verabredet.
|
|
|
|
|
|
|
29. September 2010
|
|
Schwangerschaft im Jugendalter
|
|
|
|
Dem Ziel “Vernetzung” ein Stück näher gekommen
|
|
IFI-Hilfestation Aurich nahm an Tagung “Schwangerschaft im Jugendalter” teil
|
|
“Es ist schon bemerkenswert, in welcher Altersgruppe das startet“, sagte eine Mitarbeiterin der Hilfestation Aurich im Rahmen einer Tagung zum Thema Schwangerschaft im Jugendalter, die am 14. September vom Netzwerk für Schwangere und junge Mütter veranstaltet wurde.
An dieser Tagung nahmen, neben den regionalen Institutionen, vor allem niedergelassenen Gynäkologen teil, denen durch die dargestellten Fallbeispiele die Problematik von Mädchen und jungen Frauen in Bezug auf Sexualität und Verhütung praxisnah dargestellt und nahegebracht werden konnte.
Die Zahl der Schwangerschaften von jungen Frauen und Mädchen unter 18 Jahren ist hoch, und die Dringlichkeit, Hilfs- und Präventionsangebote anzubieten, nimmt zu. Das war 2003 der Anstoß, um das Netzwerk für Schwangere und junge Mütter im Landkreis Aurich ins Leben zu rufen. Hier werden Projekte entwickelt und durchgeführt, bei denen Aufklärung im Vordergrund steht. Darüber hinaus werden niederschwellige Beratungsmöglichkeiten für Betroffene angeboten.
Die Tagung war ein voller Erfolg, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Und dem Ziel, die Vernetzung zwischen Medizinern, Therapeuten und Pädagogen zu stärken, ist das Netzwerk mit dieser Veranstaltung ein großes Stück näher gekommen.
Zu dem Netzwerk gehören: die BBS II Aurich, das Gesundheitsamt, die Ubbo-Emmius-Klinik, das Amt für Kinder, Jugend und Familie, die Diakonie, die Awo, die IFI Hilfestation Aurich, die Polizei, die BBS Norden, die KVHS Norden, das DRK, sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Aurich, Norden und des Landkreises Aurich.
|
|

|
|
Wenn junge Mädchen schwanger werden, hilft im Landkreis Aurich das Netzwerk für Schwangere und junge Mütter. Die Hilfestation Aurich der IFI gGmbH ist mit dabei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
9. Juni 2010
|
|
1 Jahr Geschäftsstelle Riepe
|
|
|
|
“Das Konzept ist aufgegangen”
|
|
|
|
Ist seit einem Jahr die Stimme der IFI-Telefonzentrale: Claudia Oost
|
|
|
Vor fast genau einem Jahr feierte die IFI die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle in Riepe. „Das Konzept ist aufgegangen“ – so die überwiegende Meinung aller Beteiligten, wenn es um Funktionalität und Attraktivität der Verwaltungs-, Seminar,- Besprechungs- und Therapieräume geht.
Es war mit einem wesentlich größeren Nachbesserungsbedarf gerechnet worden, aber es hat sich herausgestellt, dass die vorausschauende Planung fast alle Aspekte des Wirkens in der Geschäftsstelle berücksichtigt hat. Lediglich die Kompensation der fehlenden öffentlichen Verkehrsanbindung wird derzeit noch diskutiert.
Die Teams nutzen die Räume für Supervisionen oder Besprechungen. Die Projektleiter nehmen gerne die technische Ausstattung für notwendige Dokumentationen in den Büros in Anspruch. Fortbildungen werden im großen Veranstaltungsraum angeboten und der Psychologisch-Therapeutische Dienst betreut Kinder und Jugendlichen in einem eigens dafür vorgesehenen Bereich.
Alles in allem ist das Vorhaben, einen Ort zu schaffen, in dem alle IFI Beteiligten sich im Arbeitszusammenhang treffen und dafür geeignete Räume nutzen können, geglückt, denn es vergehen nur wenige Tage, an dem die Geschäftsstelle nur Verwaltungssitz ist und es mehren sich die Tage, an denen das Haus „ausgebucht“ ist.
|
|
|
|
|
|
|
|
27. April 2010
|
|
Umzug
|
|
Mädchenwohngruppe Friedeburg jetzt in Altjührden
|
|
Die Mädchenwohngruppe der IFI gGmbH hat nach über zehn Jahren den Landkreis Wittmund und den Ort Friedeburg verlassen und jetzt ihr neues Domizil in der
Westerstederstraße 39 26316 Varel- Altjührden
bezogen. Die altbekannte Telefonnummer kann aus technischen Gründen nicht mitgenommen werden! Ab dem 01.05.2010 sind die Bewohnerinnen und Fachkräfte der Mädchenwohngruppe deshalb
unter der neuen Rufnummer 04456/ 316
zu erreichen.
Die E-Mail-Adresse bleibt: maedchenwohngruppe@ifi-ggmbh.de
|
|
|
|
|
|
9. März 2010
|
|
“Troubleline” für Kinder, Jugendliche und Familien
|
|
Kostenlose Hotline und E-Mail-Adresse ab sofort erreichbar
|
|

Die IFI hat ihr seit fünf Jahren bestehendes Beschwerdetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien modernisiert. Die “Troubleline” ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr unter kostenlosen Rufnummer 0800/9 94 48 25 zu erreichen. Betreut wird die “Kummer-Nummer” von Irene Korte und Agathe Daniel. Das Angebot soll die Arbeit der Betreuer und Familienhelfer ergänzen in den Fällen, in denen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht der Betreuerin angesprochen werden kann/soll/darf oder es eventuell Beschwerden gibt.
Neu ist, dass die „Troubleline“ jetzt auch über E-Mail erreicht werden kann. Die Adresse lautet: troubleline@ifi-stiftung.de. Um das Angebot innerhalb der IFI-Gruppe bekannt zu machen, ist ein Flyer erstellt worden. Das Foto zeigt die Vorderseite.
|
|
|
|
|
|
29. Januar 2010
|
|
|
|
Schutzauftrag nach § 8a und § 72a SGB VIII gesichert
|
|
IFI gGmbH trifft mit der Stadt Emden Vereinbarung zur Kindeswohlgefährdung
|
|
Mit Ende des Jahres 2009 ist es gelungen, eine qualitativ tragfähige und ausgereifte Vereinbarung zwischen der Stadt Emden und der IFI gGmbH zu schließen. In der Vereinbarung geht es um die Sicherstellung des Schutzauftrages nach § 8a sowie § 72a SGB VIII.
Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe sind immer wieder mit dem Bereich der Kindeswohlgefährdung und dem Thema des grenzüberschreitenden Verhaltens im Bereich ihres Arbeitsalltages konfrontiert. Wir als Träger der freien Jugendhilfe schaffen mit dieser Vereinbarung gemeinsam mit dem Jugendamt eine Grundlage, die den Umgang mit Grenzverletzungen und Kindeswohlgefährdung erleichtert und in Teilen klärt und erfüllen somit den gesetzlichen Auftrag!
Es wurden generelle Verfahrensregelungen getroffen, die folgende Bereiche umfassen:
Zu §8a
- Allgemeiner Schutzauftrag
- Einbezug der Einrichtungen und Dienste der Träger
- Handlungsschritte
- Inhalt und Umgang in Bezug auf die Mitteilungspflicht der Träger an das Jugendamt
- Einbezug der Personen- und Erziehungsberechtigten und des Kindes/ Jugendlichen
- Dokumentation
- Datenschutz
- Qualitätssicherung ( Trägerintern)
- Gemeinsames Auswertung
Zu § 72a
- Persönliche Eignung der beim Träger Beschäftigten
- …
Die IFI gGmbH hat die Vereinbarung jetzt allen in Emden tätigen Mitarbeitern zur Unterschrift vorgelegt und leiste damit neben dem Erfüllen des gesetzlichen Auftrages einen weiteren Schritt im Bereich der Qualitätssicherheit!
|
|
|
|
|
|
25. Januar 2010
|
|
|
|
Nach dem IFI-Buch jetzt der IFI-Film
|
|
Erstaufführung beim Weihnachtsempfang war ein voller Erfolg - Ausleihe ist möglich
|
|
Nach dem im Mai 2008 erschienenen Buch der IFI liefert jetzt auch ein Film spannende Innenansichten des Lebens und Arbeitens in der stationären Jugendhilfe. Der Streifen wurde von einem Filmteam der IFI konzipiert und gedreht und steht ab sofort für die gezielte Ausleihe zur Verfügung.
Macht so ein Film Sinn? Muss das sein? Will das überhaupt jemand sehen? Fragen, die sich zum einen die Mitglieder des Filmteams Anfang des Jahres 2009 stellten, zum anderen aber auch die Kids und Betreuer der Projekte. Antworten gab es erst einmal keine.
Sicher waren sich aber alle schnell, dass das Leben und Arbeiten in den Jugendhilfe- Projekten der IFI gGmbH so spannend, so vielfältig und so wertvoll ist, dass sich der Aufwand definitiv lohnte. Und so begann im März 2009 die Arbeit des Film-Teams: Drehbuchentwürfe, viele Teambesprechungen, das Casting und die Technikversorgung. Ab September dann die Dreharbeiten, die zum einen reine Häuser- und Landschaftsaufnahmen beinhalteten, zum anderen die Interviews mit den gecasteten Kids und Mitarbeitern.
Was erwartet den Zuschauer? Gezeigt wird ein Ausschnitt dessen, was Jugendhilfe in der IFI ausmacht und prägt. Im ersten Teil sind die stationären, langzeitpädagogischen Wohngruppen in den Fokus gerückt. Hierbei werden Schlüsselbegriffe wie Bindung, Verantwortung, Lebenswelten, Bildung, Solidarität, Schutz, Ressourcen und Lösungen immer wieder hörbar, sichtbar und fühlbar. Zum einen gelingt das den Filmemachern durch die Gesprächsszenen mit den Kids, Betreuern und Therapeuten und dem ergänzenden Sprechertext, zum anderen auch durch die eingefangenen Bilder aus den Projekten und den landschaftlichen reizvollen Impressionen der Region Ostfriesland.
Durch den Verzicht auf klischeebehaftete Bilder und Aussagen über den „Schrecken der Jugend“ und deren Familien und die Schwerpunktsetzung auf die Ressourcen und die Perspektiven entsteht die Lust am Zuschauen und Zuhören. Der Film schafft bei den IFI-Kids und Mitarbeitern die Möglichkeit der Identifikation, bei Außenstehenden das Interesse am Thema Jugendhilfe und speziell an den stationären Projekten der IFI gGmbH.
Wenn jetzt, nach Fertigstellung, die Sinnfrage, die Frage nach dem Muss und auch die Frage nach dem Interesse gestellt werden, so kann die Antwort nur lauten: Ja, es macht Sinn, das Leben in der Jugendhilfe zu zeigen - wenn es, wie in diesem Fall, professionell und verantwortungsvoll umgesetzt wird. Denn das Zusammenspiel von Bildern und Sprache kann hilfreich und nachhaltig sein und bietet die Möglichkeit, Blicke, Bewegungen und Worte in einen Rahmen zu setzen, der das Verstehen fördert. Damit liefert der Film einen wichtigen Beitrag, um Jugendlhilfe erleb- und begreifbar zu machen.
Und ob „das wirklich jemand sehen will“, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, denn der Film kann ab sofort in der Geschäftsstelle der IFI gGmbH (Tel: 04928/91470) bei Rolf Kötterheinrich oder Susanne Ketelhut ausgeliehen werden. Wichtig ist es den Verantwortlichen, dass der Film persönlich entliehen wird, denn sie wollen sicherstellen, dass der er nur für Zwecke verwendet wird, die die Jugendhilfe stärken und die im Sinne der Initiative für Intensivpädagogik gGmbH sind.
|
|
|
|
|
|
6. Januar 2010
|
|
|
|
IFI und INNTAL INSTITUT starten gemeinsames Traineeprogramm
|
|
Qualifizierungsangebot für Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung beginnt diese Woche
|
|
In dieser Woche beginnt das Traineeprogramm, das in Kooperation der IFI Stiftung und des INNTAL INSTITUTES durchgeführt wird. Die Ausbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in den Hilfen zur Erziehung, die sich gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit in einem neuen Arbeitsfeld entsprechend weiter qualifizieren wollen, außerdem haben auch Fachkräfte, die bereits in den Hilfen zur Erziehung arbeiten die Möglichkeit an dieser Ausbildung teilzunehmen oder einzelne Module zu besuchen.
Das Traineeprogramm besteht aus 18 Modulen und 12 Supervisionstagen, die das Ziel verfolgen, Handlungssicherheit im Umgang mit den verschiedenen pädagogischen Anforderungen, die die Kinder, Jugendlichen und Familien an die Mitarbeiter stellen, zu erlangen. Durch die Teilnahme sollen die fachliche, die Methoden- und die persönliche Kompetenz erweitert werden sowie ein tiefer greifendes Verständnis des Arbeitsfeldes gewährleisten.
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Modulen und Supervisionsterminen sowie nach Abgabe einer schriftlichen Abschlussarbeit erfolgt eine Zertifizierung durch die IFI gGmbH und das INNTAL INSTUTUT.
Bei Interesse an einer Teilnahme erhalten Sie Informationen in der Geschäftsstelle der IFI gGmbH (info@ifi-ggmbh.de) sowie beim INNTAL INSTITUT (www.inntal-institut.de) .
|
|
|
|
|
|
9. Dezember 2009
|
|
|
|
Spiele, Spaß und vieles mehr ...
|
|
IFI-Mitarbeiter erlebten simmungsvollen Spieleabend bei TABULA MAGICA in Varel
|
|
Zu einem unterhaltsamen Spieleabend haben sich am 20. November Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IFI Stiftung und ihrer Tochtergesellschaften im Vareler Spielefachgeschäft TABULA MAGICA getroffen. Das Geschäft bietet eine große Auswahl an Brett- und Kartenspielen, Puzzles, Denk- und Logikspielen und kann mit einem eigenen Veranstaltungsraum aufwarten.
Im stimmungsvollen Ambiente des “Kulturspielraums” REFUGIUM konnten wir alle möglichen Spiele ausprobieren. Bei einem Angebot von mehr als 600 Spielen fiel uns die Entscheidung außerordentlich schwer, aber mit Unterstützung der beiden Inhaber, Sigrid Busch und Jörg Spanjer, und ihrem freien Mitarbeiter Timo Onken haben wir eine gute Auswahl getroffen. Sogar das Regel-Erklären wurde uns abgenommen.
Bei Kerzenschein, Kaffee, Tee und Kaltgetränken sowie leckeren Knabbereien genossen wir einen lustigen, interessanten und sehr kurzweiligen Abend. Eine Wiederholung im nächsten Jahr haben wir mit dem TABULA-MAGICA-Team bereits vereinbart.
|
|

|
|
Immer mit der Ruhe: Beim “Panic Tower” waren Geschicklichkeit und Kartenglück gefragt.
|
|
|
|

|
|
Das Regel-Erklären übernahm das TABULA MAGICA-Team (in der Mitte Timo Onken).
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
6. Dezember 2009
|
|
|
|
Alle Jahre wieder ... Weihnachtsempfang der IFI gGmbH
|
|

|
|
Kollegen-Plausch
|
|
|
Die IFI gGmbH feierte am 4. Dezember ihren traditionellen Weihnachtempfang in der neuen Geschäftsstelle in Riepe. Dazu eingeladen waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Geschäftsführung zeigte einen selbstgedrehten Film über die Arbeit in der IFI. Im Anschluss gab es Geschenke für die Kinder und Jugendlichen in den Projekten. Diese wurden per Ratespiel an die Projektleiter verteilt, was zu einer sehr erheiterten Runde führte.
Die Geschäftsführung bedankt sich auf diesen Weg noch einmal ganz herzlich bei allen Mitarbeitern der IFI für ihre geleistete Arbeit in diesem Jahr und wünscht Frohe Weihnachten und einen erfolgreiches Jahr 2010!
|
|

|
|
Eine Tasse Kaffee ...
|
|
|
|

|
|
Natürlich: Geschenke ...
|
|
|
|

|
|
Der neue IFI-Film kam sehr gut an
|
|
|
|
|
|
|
|
4. November 2009
|
|
|
|
Kompetent Rede und Antwort gestanden
|
|
IFI gGmbH beteiligte sich am Praxismarkt der Fachhochschule Emden-Leer
|
|
Am 29. Oktober 2009 veranstaltete die Fachhochschule Emden-Leer den ersten Praxismarkt des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit. An diesem Tag hatten Studierende und Interessierte die Möglichkeit, sich über Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit zu informieren, Soziale Dienste, Träger und Einrichtungen kennenzulernen und direkt Kontakte zu knüpfen. So stellten sich im Erdgeschoss der Mensa in Emden regionale Träger und Einrichtungen vor.
Auch die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH stand, vertreten durch einige Projektleiter, ab 14 Uhr mit kompetenten Auskünften und Informationsmaterial allen Interessierten Rede und Antwort. Eine Präsentation zeigte den Besuchern die vielfältigen Arbeitsfelder in der Kinder- und Jugendhilfe der IFI auf, und anhand verschiedener Fotos konnten sich die Besucher einen kleinen Eindruck über das Leben und die Arbeit in der IFI machen. Auch das leibliche Wohl der Besucher wurde mit Schnittchen bedacht.
|
|

|
|
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IFI gGmbH gaben beim Praxistag der Fachhochschule Emden-Leer gern Auskunft.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
19. Oktober 2009
|
|
|
|
Intensivgruppe Mühlenhof feiert 15-jähriges Bestehen
|
|
Projekt veranstaltete mit Kindern, Jugendlichen und geladenen Gästen ein Gartenfest
|
|

|
|
Ein Bild zum Erinnern
|
|
|
|

|
|
Betreuer beim Tischtennis-Match
|
|
|
|

|
|
Würstchen und Salate schmeckten
|
|
|
|
Mit einem bunten Gartenfest hat die Intensivgruppe Mühlenhof in Hilgenriedersiel ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Ab 14.30 Uhr hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Natürlich war auch für Spiel und Spaß gesorgt, für die Kinder und Jugendlichen standen verschiedene Stationen bereit, um ausprobiert zu werden.
Doch nicht nur die Kinder und Jugendlichen hatten ihren Spaß. Beim Tischtennis und Tischkicker schlossen sich die Betreuer de Spielen schnell an und so konnten spannende Begegnungen beobachtet werden. Beim Erstellen eines kreativen Kunstwerkes, das die Intensivgruppe auch künftig an das Fest erinnern wird, durften die Gäste des Festes ein großes Bild mit verschiedenen Farben gestalten. Außerdem konnten sich die Besucher auf einem großen Trampolin austoben und ihr Gleichgewicht auf einem Balancierband testen.
Gegen 16 Uhr wurde der Grillmeister aktiv und es wurden die ersten Würste gegrillt. Die leckeren, selbst gemachten Salate rundeten die Grillstation ab. Nach 18 Uhr verabschiedeten sich die letzten Besucher und endlich konnten auch die mitgebrachten Geschenke in Ruhe ausgepackt werden.
|
|

|
|
Auf dem Trampolin tobten sich Kinder und Jugendliche aus.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
23. September 2009
|
|
|
|

|
|
Sport, Spiel und (Ent-) Spannung bot das Familienfest der IFI den Besuchern.
|
|
|
|
Familienfest war von der Sonne verwöhnt
|
|
Kinder, Familien und Angehörige feierten mit den Mitarbeitern der IFI Initiative für Intensivpädagogik
|
|
Bei strahlendem Sonnenschein hat die IFI am 19. September ihr Familienfest in Riepe gefeiert. Alle Kinder, Familien und Angehörige, die von der Initiative für Intensivpädagogik gGmbH betreut werden, waren dazu eingeladen. Zudem waren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekommen, um dieses Fest gemeinsam mit ihnen zu feiern.
Es gab zahlreiche Aktionen, die erprobt und bestaunt werden wollten. Die Kinder freuten sich über einen Zauberkünstler, der die tollsten Zaubertricks vorführte. Es gab einen großen „Human Kicker“, an dem sowohl Kinder- als auch Erwachsene ihre Fußballkünste unter Beweis stellen konnten. Beim Indiaka-Spiel wurde die Geschicklichkeit und Schnelligkeit der Gäste gefordert. An einer Malstation konnten sich Kinder kreativ „austoben“. Das bunte Bild, welches dabei entstand, bleibt der Geschäftsstelle als Erinnerung.
Beim Schminken verwandelten sich die Kinder in Löwen, Prinzessinnen oder andere Fantasiefiguren. Beim Dosenwerfen und an der Wurfmaschine konnten Süßigkeiten - durch Treffsicherheit - erstanden werden. Getränke, Bratwürstchen und Schnitzel, Kaffee und Kuchen, waren für Durst und Hunger zwischendurch bereit gestellt worden. Außerdem sorgte eine Live-Band für eine tolle Atmosphäre auf dem von Sonne verwöhnten Kinder- und Familienfest.
Weitere Bilder vom Familienfest ...
|
|

|
|
An der Malstation konnten sich die Kinder kreativ betätigen.
|
|
|
|

|
|
Das schmeckt!
|
|
|
|
|
|
|
|
4. August 2009
|
|
|
|

|
|
IFI-Cup 2009: Spannende Szenen vor den Toren ....
|
|
|
|
”Villa Peerhoff” gewinnt IFI-Cup
|
|
Kinderschutzstelle wird Zweiter / Favorit Timmel diesmal auf Platz 3
|
|
Der traditionelle IFI Cup wurde in diesem Jahr beim VfR Heisfelde ausgetragen. 16 Teams traten am 4. August 2009 bei strahlendem Sonnenschein an, um in einem fairen Wettkampf die beste Mannschaft unter sich auszumachen.
Nachdem sich in den letzten drei Jahren jeweils die Intensivgruppe Timmel den IFI Cup sicherte, nahm in diesem Jahr der Peerhoff, ein Projekt der TRENT gGmbH, den Pokal mit nach Hause.
Finalteilnehmer Kinderschutzstelle Marienhafe erhielt den Pokal für den 2. Platz und die Intensivgruppe Timmel gewann diesmal das Spiel um Platz 3.
Alle Teilnehmer erlebten ein spannendes Tunier, wobei der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl wieder einmal im Vordergrund standen.
|
|

|
|
... und Kampf um jeden Ball.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
16. Juni 2009
|
|
“Wir haben endlich ein Zuhause gefunden”
|
|
IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH nimmt neuen Verwaltungssitz in Betrieb
|
|
Im Gewerbegebiet Leegmoor entstand in einjähriger Bauzeit eine moderne Zentrale. Sie ist mit Büro- und Therapieräumen ausgestattet.
Riepe. Mit einem “Tag der offenen Tür” hat die IFI Initiative für Intensivpädagogik gGmbH am 16. Juni ihren neuen Verwaltungssitz in Betrieb genommen. Rund 100 Gäste, darunter viele Mitarbeiter, langjährige Wegbegleiter und Kooperationspartner, nahmen die neuen Räumlichkeiten an der Schmiedestraße im Gewerbegebiet Leegmoor in Augenschein und urteilten unisono: „Es ist schön geworden.“ In einjähriger Bauzeit entstand eine moderne Zentrale, in der jetzt Verwaltung und Geschäftsführung ihren Arbeitsplatz haben. Weitere Räume stehen dem Psychologisch-Therapeutischen Dienst (PTD) der IFI sowie den derzeit zwölf Projektleitern zur Verfügung.
„Nach 25 Jahren haben wir endlich ein Zuhause gefunden“, sagte der für den Bereich Finanzen zuständige Geschäftsführer Renko Feldmann-Neuenkirchen. Er spielte dabei auf ein Vierteljahrhundert des „Vagabundierens“ durch unterschiedliche Standorte an, das hinter der Einrichtung liegt. Nach den Anfängen an der Leerer Landstraße in Aurich folgten mehrere Stationen in Emden. Zuletzt war die Verwaltung im Emder Stadtteil Twixlum beheimatet.
„Wir sind in den vergangenen Jahren nicht nur konzeptionell, sondern auch räumlich und personell gewachsen“, erläuterte Geschäftsführer Rolf Kötterheinrich, im Unternehmen zuständig für den Bereich Pädagogik, die Gründe für den Neubau. Angesichts der jetzt 18 stationären und ambulanten Projekte mit rund 140 Mitarbeitern und ca. 300 zu betreuenden Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in Ostfriesland und darüber hinaus sei eine moderne Zentrale mit guter Verkehrsanbindung erforderlich geworden. Einen Dank richtete Kötterheinrich in diesem Zusammenhang an die Gemeinde Ihlow, die bei der Standortsuche mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe.
Der neue Verwaltungssitz soll nach dem Willen der IFI-Geschäftsführung, die durch Ursula Ross (Bereich Personal) komplettiert wird, nicht nur funktionale Zwecke erfüllen, sondern ein lebendiger Anlaufpunkt für alle Mitarbeiter sein. Sinnbild dafür ist ein kleines Café, das im Erdgeschoss des Gebäudes eingerichtet wurde.
Kötterheinrich betonte, dass die neue Geschäftsstelle auch den betreuten Kindern, Jugendlichen und Familien in symbolischer Hinsicht ein Zuhause bieten soll. Auch wenn sie am Eröffnungstag nicht dabei waren, hatten sie sich doch mit vielen selbst gebastelten Dekorationen für das Gebäude beteiligt und dürfen mit einem eigenen Fest am 19. September den IFI-Neubau feiern.
|
|

|
|
Mit einem “Tag der offenen Tür” wurde der neue Verwaltungssitz in Betreib genommen.
|
|
|

|
|
Rolf Kötterheinrich (vorn) und Renko Feldmann-Neuenkirchen (im Hintergrund) ließen die Geschichte der IFI-Verwaltung Revue passieren.
|
|
|
|
|
|
|
|
29. August 2008
|
|
|
|
Timmel holt zum 3. Mal den IFI Cup
|
|
Emden. Zum dritten Mal in Folge hat die Intensivgruppe Timmel den IFI-Cup gewonnen. Den 2. Platz sicherte sich die Kinderschutzstelle Marienhafe, Platz drei machten die Jungen und Männer der meracon gGmbH.
Elf Mannschaften trafen sich am 18. August auf dem Sportplatz des TuS Rotweiß Emden, um gegeneinander zu spielen und einen ausgelassenen Tag zu verbringen. In diesem Jahr konnten auch Schwestergesellschaften der IFI gGmbH grüßt werden: die IFI Kinderheim Leer gGmbH, die meracon gGmbH und die TRENT gGmbH.
In zwei Gruppen wurde die Vorrunde entschieden. Die jeweils Gruppenzweiten spielten im Anschluss um die Plätze 3 und 4. Die jeweils Gruppenersten spielten im drauffolgenden Finale um den 1. und 2. Platz.
Weitere Einzelheiten, mehr Fotos sowie die gesamte Tabelle werden wir in der kommenden Ausgabe der ifigenie veröffentlichen.
|
|
|
|
|
|
20. Mai 2008
|
|
|
|
Innenansichten eines Jugendhilfeträgers
IFI-Geschäftsführer und Mitarbeiterin haben Buch veröffentlicht
|
|
|
|
Emden. „Die Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen ist besser als ihr Ruf“, sagt Rolf Kötterheinrich. Der Geschäftsführer der Initiative für Intensivpädagogik gGmbH (IFI) in Emden beobachtet schon seit langem, dass Jugendhilfe meist nur dann die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit findet, wenn Einzelfälle Schlagzeilen machen.
Deshalb hat Kötterheinrich zusammen mit Mitarbeiterin Stefanie Voß ein Buch geschrieben und jetzt im Profero Verlag (Varel) veröffentlicht. Unter dem Titel „Ansichtssachen – Alltag in den Hilfen zur Erziehung“ gewähren sie auf 288 Seiten Einblicke in das Leben eines Jugendhilfeträgers. Die Buchveröffentlichung ist ein Beitrag zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung, die im Mai 1983 mit einer Einzelbetreuung in Emden startete. Inzwischen zählt sie mit 160 Mitarbeitern in rund 20 ambulanten und stationären Einrichtungen zu den großen Jugendhilfeträgern der Region.
Mit dem Schreiben begann Kötterheinrich vor zwei Jahren, „weil ich immer wieder gefragt worden bin, was wir in der IFI eigentlich tun.“ Wenig später gewann er Stefanie Voß hinzu, die als Sozialmanagerin und Sozialpädagogin seit 2003 in der IFI tätig ist, in der Redaktion der IFI-Zeitschrift „ifigenie“ mitarbeitet und sofort Feuer fing. „Mit diesem Buch legen wir Hintergründe unserer Arbeit offen und erläutern Zusammenhänge, die oft im Verborgenen bleiben“, so die Mitautorin. Denn meist gebe es Gründe für die auffälligen Verhaltensweisen der betreuten Kinder und Jugendlichen. „Aber wir haben auch die Möglichkeiten, diese Verhaltensweisen erfolgreich zu korrigieren“, so Stefanie Voß.
Mit ihrem Buch wollen die Autoren nicht nur Fachpublikum ansprechen, sondern auch Leser, die in der Jugendsozialarbeit nicht zuhause sind, aber einmal einen Blick hinter die Kulissen blicken möchten. So liest man zwischen den Buchdeckeln manchmal Erschütterndes, oft Ermutigendes, stets unterfüttert mit fachlichen Erläuterungen und Ergänzungen. Es sind die Pole, zwischen denen sich die Bemühungen der Sozialarbeiter bewegen, problematische Biografien zu einem eigenständigen, veranwortungsbewussten Leben zu führen.
Und so will das Autorenteam mit ihrem Buch auch den Berufsstand der Sozialarbeiter würdigen. Kötterheinrich: „Unsere Arbeit findet nicht immer die Anerkennung, die sie verdient hätte. Dabei ist das Leben und Arbeiten in der Jugendhilfe bunter, befriedigender und erfolgreicher, als es die Öffentlichkeit wahrnimmt.“
|
|
Kötterheinrich, Rolf u. Stefanie Voß. Ansichtssachen - Alltag in den Hilfen zur Erziehung. Erfahrungen – Fakten – Positionen. Profero Verlag. Varel, 2008. 288 S. 15,00 Euro.
ISBN: 978-3-9812330-0-1
|
|
|
|
|
|
|